Schlimmer Unfall

Beim Überholen in den Tod gerast

Oberösterreich
22.04.2007 18:58
Sein Temporausch kostete einen 67-Jährigen Autofahrer aus Feldkirchen an der Donau unweit seines Wohnhauses das Leben. Er dürfte sich mit einem 23-Jährigen ein Rennen geliefert haben. Der Pensionist kam bei einem waghalsigen Überholmanöver ins Schleudern, wurde mit dem Pkw 105 Meter weit in ein Feld katapultiert. Er starb Stunden später im Spital.

Auch die Einsatzkräfte vor Ort konnten nur den Kopf schütteln: Laut Angaben eines Augenzeugen sollen sich die beiden Autofahrer ein Rennen geliefert haben! Der Kfz-Mechaniker Manuel M. (23) aus Goldwörth war nach eigenen Angaben mit seinem Opel Vectra ohnehin schon mit 130 km/h auf der schmalen Goldwörther Landesstraße unterwegs gewesen - zu langsam für Franz H. (67).

Der Pensionist setzte in einer langgezogenen Linkskurve mit seinem 187 PS-starken Honda Prelude zum Überholen an. Laut Angaben des jungen Lenkers kam der Honda nach dem Überholvorgang ins Schleudern und rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto durchbrach einen Zaun, überschlug sich mehrmals und kam erst nach 105 Metern seitlich in einem Feld zum Liegen. Manuel M. gab bei der polizeilichen Einvernahme an, er könne den Älteren wohl „angestachelt“ haben…

Franz H. wurde in dem Wrack eingeklemmt und konnte erst von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde nach ärztlicher Erstversorgung mit schweren Brustkorbverletzungen vom ÖAMTC-Hubschrauber „C 10“ in das Linzer UKH geflogen, wo Franz H. Stunden später verstarb.

 

 

 

Foto: FF Landshaag

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