Zu wenig Eis
Tausende junge Robben in Kanada ertrunken
Wegen dieser Entwicklung sei auch die Beute der Robbenjäger sehr viel kleiner ausgefallen als sonst, sagte ein Vertreter vom kanadischen Fischereiministerium. In der ersten Phase der umstrittenen Robbenjagd seien 860 Tiere getötet worden.
Die Behörden haben für alle drei Phasen der Jagd eine Quote von 270.000 Tieren zugelassen, 65.000 weniger als im vergangenen Jahr. Die Jäger verkaufen das Fell der Tiere nach Norwegen, Russland und China. Die Regierung schätzt den Bestand der Seerobben in Kanada nach Daten aus dem Jahr 2004 auf etwa 5,5 Millionen Tiere.
Die meisten von ihnen leben in Nordostkanada, wo am Mittwoch die zweite Phase der Robbenjagd begann. Wegen schlechter Wetterbedingungen fuhren aber nur zwölf Boote mit Jägern aus. Tierschützer kritisierten die Entscheidung der Regierung, die Jagd auch im Süden zu erlauben, gleichzeitig aber keine Genehmigungen für die Beobachtung der Jagd zu erteilen.
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