Bombe in Lkw
Irak: Mindestens 20 Tote nach Selbstmord-Attentat
Der Anschlag auf eine Polizeiwache im Bezirk Dora wurde mit einem mit Sprengstoff präparierten Lkw verübt. Die Explosion verursachte ein enormes Sprengloch. Das Gebäude wurde stark beschädigt.
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Konditorei in der nordirakischen Stadt Tal Afar kamen zudem mindestens zehn Menschen ums Leben. Ein Mann hatte in dem Geschäft am Samstagnachmittag seinen Sprengstoffgürtel gezündet. Drei Menschen wurden bei dem Attentat verletzt. Bis Samstagnachmittag starben im Irak bei verschiedenen Anschlägen mindestens 45 Menschen.
Nach dem Anschlag auf den stellvertretenden irakischen Regierungschef, Salam el Subaie, am Freitag nahmen Sicherheitskräfte am Samstag unterdessen mehrere Leibwächter des Politikers fest. Die Männer würden nun verhört, hieß es. Den Angaben zufolge soll der Anschlag minutiös vorbereitet gewesen sein. Subaie liegt nach dem Anschlag im Krankenhaus, nach einer Operation soll sein Zustand stabil sein. Subaie war bei dem Anschlag schwer verletzt worden. Neun Menschen kamen bei dem Attentat ums Leben.
Der irakische Vizepräsident Hashemi warnte am Samstag vor einem baldigen Abzug der US-Truppen. Es drohe ein Sicherheitsvakuum, das zum Bürgerkrieg führen könne, sagte er.
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