¿Raucherkrieg¿

Pädagoge bekam Skikursverbot

Oberösterreich
13.03.2007 19:24
Die Notbremse zog der Direktor der Linzer Paul-Hahn-HTL, nachdem er erfahren hatte, dass ein Pädagoge den Schulwart wegen einer Zigarette verprügelt haben soll. Der Turnlehrer, der diese Woche den Skikurs leiten sollte, musste daheim bleiben, ist jetzt im Krankenstand. Der Direktor möchte, dass er sich untersuchen und gegebenenfalls auch „behandeln lässt“.

„Derzeit ist der Lehrer ohnehin krank. Wir wollen die ganze Sache menschlich regeln“, sagt Direktor Dr. Franz Brandl. Er hatte Maturavorsitz, als der Lehrer auf den Schulwart losgegangen sein soll, weil ihn dieser wegen verbotenen Rauchens in der Schule angesprochen hatte. Der Direktor stellte den Lehrer außer Dienst, sprach Skikursverbot aus. Damit fällt der Leiter aus, die Schüler haben die Erlaubnis, einen Skilehrer zu engagieren, damit die Gruppen nicht zu groß werden.

„Die Nerven vieler Pädagogen liegen wegen Einsparungen und Mehrbelastungen blank. Das war vermutlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“, meint Dr. Brandl. Er koordiniert mit dem Landesschulinspektor das Vorgehen. Im schlimmsten Fall kostet der Vorfall den Vertragslehrer den Job (die Unschuldsvermutung gilt). „Es geht um den Schutz der Schüler“, so der Direktor.

 

 

 

Foto: Markus Schütz

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