Seit Mitte Jänner gilt der Lufthunderter nach drei Anläufen, seither wurden fast 10.000 „Temposünder“ ertappt, berichtet Verkehrsjurist Markus Kitzberger von der BH Linz-Land: „Seit vier Wochen wird normal kontrolliert, geblitzt und gestraft. Es gibt fast 10.000 Anzeigen, sechzig Prozent der Lenker waren 30 bis 45 km/h zu schnell, müssen mit Strafen zwischen 110 und 150 Euro rechnen.“
Wer zum Beispiel mit 145 km/h durchrauscht, ist um 150 Euro ärmer.
Sind sie nur maximal 30 km/h über dem Limit, kommen die „Bleifüße“ mit einer Anonymverfügung davon und müssen „nur“ 72 Euro berappen.
Kein Wunder, dass der Rubel rollt. Schon im Vorjahr - und da gab es noch keinen Lufthunderter -wurden von der BH Linz-Land acht Millionen Euro an Strafverfügungen einkassiert!
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