A1-Tempolimit:

Lufthunderter kostet Lenkern eine Million Euro

Oberösterreich
12.03.2007 20:17
Hoffentlich gibt es eine Kettenreaktion: In der Steiermark erklärte der UVS wegen eines Formfehlers die Strafen wegen Überschreitung eines Feinstaub-Tempolimits für ungültig. Inzwischen wächst bei uns der Unmut: Rund 10.000 ertappte „Sünder“ müssen wegen des A 1-Lufthunderters eine Million Euro zahlen!

Seit Mitte Jänner gilt der Lufthunderter nach drei Anläufen, seither wurden fast 10.000 „Temposünder“ ertappt, berichtet Verkehrsjurist Markus Kitzberger von der BH Linz-Land: „Seit vier Wochen wird normal kontrolliert, geblitzt und gestraft. Es gibt fast 10.000 Anzeigen, sechzig Prozent der Lenker waren 30 bis 45 km/h zu schnell, müssen mit Strafen zwischen 110 und 150 Euro rechnen.“
Wer zum Beispiel mit 145 km/h durchrauscht, ist um 150 Euro ärmer.

Sind sie nur maximal 30 km/h über dem Limit, kommen die „Bleifüße“ mit einer Anonymverfügung davon und müssen „nur“ 72 Euro berappen.
Kein Wunder, dass der Rubel rollt. Schon im Vorjahr - und da gab es noch keinen Lufthunderter  -wurden von der BH Linz-Land acht Millionen Euro an Strafverfügungen einkassiert!

 

 

 

Foto: Chris Koller

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