Der Winter, der keiner war, hat sich nach zwei, drei kühleren Tagen wieder verabschiedet, der Frühling drängt sich schon wieder kalendermäßig vor. In den Skigebieten ob der Enns kann man sich über diese Entwicklung nicht wirklich freuen, hofften die Betreiber doch bis zuletzt auf einen kalten, verschneiten und frostigen März, der die magere Bilanz noch verschönen sollte. Am Mühlviertler Hochficht streckt man bereits die Waffen und denkt ans Aufhören, wie Betriebsleiter Martin Lauß resigniert berichtet: „Wir haben zwar noch fünf bis 30 Zentimeter Schnee, es ist alles außer dem Reischlberglift und dem Schwarzenberglift befahrbar. Auf zwei Dritteln unseres Gebiets geht´s noch - aber den Umständen entsprechend. Ein paar Stellen sind aper, da muss man halt ausweichen. Zwischen 1100 und 1300 Metern geht´s gut. Diese Woche werden wir jedoch wahrscheinlich die Anlagen schließen…“
Am Kasberg gilt das Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Betriebsleiter Peter Grögler: „Wir haben 30 bis 60 Zentimeter Schnee, weil bei uns viele Pisten im Schatten sind.“ Er will bis 9. April fahren.
Ebenfalls bis Ostern wollen seine Kollegen auf der Wurzeralm und in Hinterstoder durchhalten. Speziell auf der Wurzeralm gibt’s 70 bis 100 Zentimeter Schnee. „Bis 700 Meter Seehöhe kann man fahren“, so die Bergbahnenbedienstete Gertraud Puchner.
Foto: Hörmandinger
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