„Die Autos werden zwar scheinbar ,naturgesetzlich´ mehr“, erklärt Oberösterreichs Umweltanwalt DI Dr. Johann Wimmer, „aber die Flotten werden moderner, die alten Rußschleudern landen am Schrottplatz.“ Die geplagten Straßenanrainer könnten sich auf die EU-Vorgaben verlassen, dass die Motoren verbessert, die Abgase gereinigt und die Emissionen reduziert werden: Hat im Jahr 2000 noch jeder Lkw pro Kilometer mehr als acht Gramm Stickoxide ausgestoßen, sind´s jetzt nur noch sechs und 2015 werden es schon weniger als drei sein.
Im selben Zeitraum wird sich der Feinstaubausstoß von 0,2 auf 0,04 Gramm verringern. Mit 15 Prozent Anteil liefern die Brummis derzeit noch zwei Drittel der Stickoxide, in acht Jahren sollen aber die Lkw schon fast so sauber wie die Pkw sein, deren Kurve nach unten etwas flacher prognostiziert ist.
Bis zum Jahr 2030 wird es jedoch um 70 Prozent mehr Lkw und fast doppelt so viele Pkw geben als heute: Dann wird Linz den A 26-Westtunnel als Fluchtweg aus der Lärm- und Stauhölle noch dringender brauchen als zur Luftverbesserung.
Foto: Chris Koller
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