„Radioaktive Borsäure hat offenbar auch Teile der Außenhülle des Temelín-Reaktors 1 verseucht“, glauben die Atomgegner. Zwei Wochen sollen die Reinigungsarbeiten dauern - das deutet auch für Risikoforscher Prof. Wolfgang Kromp darauf hin, dass der Störfall gravierender war als von den Temelín-Betreibern berichtet worden ist.
„Das rechtfertigt die für 14. März geplanten Grenzblockaden zusätzlich“, sind die Temelín-Bekämpfer daher überzeugt. Auch LH Josef Pühringer zeigt sich erzürnt: „Eine Völkerrechtsklage ist der logische Schluss aus all dem, zumal die Intervalle zwischen den Störfällen immer kürzer werden! Ich plädiere dafür, jetzt nicht mehr länger das juristische Für und Wider zu prüfen, sondern diese Klage einzureichen.“
Foto: Hannes Markovsky
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