Seuchengefahr

200.000 Indonesier krank

Ausland
12.02.2007 08:06
Nach den schweren Überschwemmungen in Indonesien, kommt das Elend in Form von Seuchen: Rund 200.000 Flutopfer sind bereits krank. Die meisten der Betroffenen leiden unter Durchfall, Dengue-Fieber und Atemwegsproblemen. Nur ein Bruchteil der Patienten kann ein Spital aufsuchen..

Zur schlimmsten Zeit des Hochwassers sollen bis zu 400.000 Indonesier obdachlos gewesen sein. Nach mehr als einer Woche andauernden Regenfällen hatten Wassermassen seit Anfang Februar die Hauptstadt Jakarta sowie die Provinzen Westjava und Banten überschwemmt. Rund 100 Menschen kamen dabei ums Leben.

Regen kommt Ende Feber wieder!
Die Behörden befürchten, dass sich Seuchen ausbreiten könnten, da Notunterkünfte überfüllt sind und zahlreiche Häuser durch die Fluten von Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten sind. Nach zwei Tagen relativ trockenen Wetters begannen Flutopfer am Sonntag damit, Schlamm und Schutt aus ihren Häusern zu schaffen. Für einige könnte es jedoch noch Monate dauern, bis sie wieder in ihre Wohnungen ziehen können. Der Wetterdienst warnte zudem, dass es bis Ende Februar zu weiteren heftigen Regenfällen kommen könnte.

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