Seuchengefahr
Großes Aufräumen nach Flut in Jakarta
Ausland
10.02.2007 15:09
Nach dem Rückgang des Hochwassers in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind die Aufräumarbeiten voll im Gange. Müll und Schlamm wurden am Samstag aus den Straßen der Metropole entfernt. Mehr als 140.000 Bewohner der Zwölf-Millionen-Stadt kehrten bis Samstag in ihre Häuser zurück, rund 260.000 Menschen waren aber weiter obdachlos. Die Zahl der Toten hat sich indessen auf 80 erhöht.
Ein Behördensprecher teilte am Samstag mit, in den Provinzen Banten und West-Java seien in der vergangenen Woche 23 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer in der Hauptstadt wurde mit 57 angegeben.
Seuchengefahr
In der Umgebung der Hauptstadt standen am Samstag weiter hunderte Quadratkilometer große Gebiete unter Wasser. Die Gesundheitsbehörden meldeten bereits drei Leptospirose-Fälle. Die Krankheit wird durch Wasser übertragen, das mit Rattenurin verunreinigt ist, und kann tödlich sein. Um Seuchen zu verhindern, wollen die Behörden vom Sonntag an die am stärksten betroffenen Viertel desinfizieren.
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