Flammenhölle
Zehn Touristen in Hotel verbrannt
Ausland
04.02.2007 19:34
Bei einem Hotelbrand in der südchilenischen Stadt Punta Arenas sind am Samstag zehn ausländische Touristen ums Leben gekommen, unter ihnen auch vier Deutsche. Bei den anderen Opfern handelt es sich nach Angaben der Feuerwehr um zwei Niederländer sowie zwei Kinder und zwei Erwachsene aus Argentinien. Sechs weitere Urlauber wurden verletzt.
Das Feuer sei offenbar im oder nahe dem Speisesaal des Blue House ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Möglicherweise sei ein elektrischer Defekt die Ursache gewesen. Die Zimmer des kleinen Hotels seien nicht mit Brandmeldern ausgestattet gewesen. Die meisten Opfer seien offenbar im Schlaf überrascht worden und erstickt.
Zum Zeitpunkt des Brands am Samstagmorgen waren insgesamt 21 Touristen im Blue House eingebucht. Über die Identität der Toten könnten die Behörden noch keine Auskunft geben, erklärte der Sprecher. Die meisten Unterlagen seien verbrannt. Die Angaben zur Nationalität der Opfer habe ein Angestellter gemacht.
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