Zeuginnen ermordet
Massengrab junger Frauen im Ural entdeckt
Die Behörden vermuten, dass die in den Jahren 2002 bis 2005 verschwundenen Frauen sterben mussten, weil sie Zeuginnen von anderen Verbrechen waren.
Die Leichen der Mädchen seien über Jahre zu der abgelegenen Stelle im Wald gebracht und nur notdürftig verscharrt worden. Anwohner einer Siedlung aus Wochenendhäusern seien von einem Hund zum Massengrab geführt worden. Nach ersten Erkenntnissen betrieben die tatverdächtigen Männer ein Bordell in der Stadt Nischni Tagil. Einer der Kriminellen soll in den Dörfern der Umgebung gutgläubigen Mädchen falsche Versprechungen gemacht und sie dann zur Prostitution gezwungen haben.
Im Riesenreich Russland verschwinden jedes Jahr tausende junge Frauen spurlos. Viele von ihnen brechen den Kontakt zu ihren oftmals durch Alkohol oder Krankheiten zerrütteten Familien ab, um in Moskau oder anderen Großstädten ihr Glück zu suchen. Ein Teil der jungen Frauen gerät in die Fänge von Menschenschmugglern und wird zur Prostitution in Europa oder in asiatischen Ländern gezwungen.
Symbolbild
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