Kein Friede in Sicht
Wieder Tote bei Gefechten im Gaza-Streifen
Zwei Menschen starben am Samstag bei Schießereien nahe der Islamischen Universität in Gaza. Zwei weitere erlagen in Krankenhäusern ihren Schussverletzungen. Im Norden des Gaza- Streifens, in Jabalia und Beit Lahia, gingen die Zusammenstöße zwischen bewaffneten Anhängern der Fatah und der Hamas weiter.
Wegen der Eskalation haben die regierende Hamas und die Fatah von Präsident Mahmoud Abbas ihre Gespräche über die Bildung einer gemeinsamen Regierung am Freitag ausgesetzt. Die Zentrale der Fatah- befehligten Sicherheitskräfte in Gaza sowie das Wohnhaus des Hamas- Außenministers Mahmoud al-Zahar wurden mit Granaten beschossen. Dabei wurde niemand verletzt.
Am Freitag waren bei den hefigsten Gefechten seit Wochen mindestens 16 Menschen im Gaza-Streifen getötet und 66 weitere verwundet worden, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Unter den Opfern war auch ein zweijähriges Kleinkind, für dessen Tod sich Anhänger von Fatah und Hamas gegenseitig verantwortlich machten.
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