Profit durch Mord
Opfer als Geisterbräute verkauft
Die Frauenleichen werden aufgrund der Bevölkerungsverteilung (ungleich mehr Männer als Frauen) den Familien der Mädchen nicht selten für hohe Preise abgekauft. Für viele Arme ist in jenen Gegenden Chinas der Verkauf der Leichen ihrer Liebsten oftmals die einzige Chance, mit einem Schlag an viel Geld zu kommen.
Leiche für 1.500 Euro verkauft
Der mutmaßliche Serienmörder ist chinesischen Zeitungsberichten zufolge bereits geständig. Er gab zu, letztes Jahr ein Mädchen für umgerechnet rund 1.200 Euro von einer bettelarmen Familie gekauft zu haben. Er bezahlte den Betrag als Aussteuer und gab vor, sie heiraten zu wollen. In Wahrheit tötete er das Mädchen wenig später und verkaufte die Leiche für umgerechnet 1.500 Euro an einen Totengräber, der sich auf die so genannten „Geisterhochzeiten“ spezialisiert hat und täglich Frauenleichen von armen Familien kauft.
„Es war schnelles Geld“
Mit zwei Komplizen soll er wenig später eine Prostituierte getötet haben und ihre Leiche für 600 Euro als „Geisterbraut“ verkauft haben. Dann kam der Totengräber, dessen Geschäft normalerweise mit auf natürliche Art und Weise verschiedenen „Geisterhochzeitspaaren“ abläuft, den Tätern auf die Schliche. „Es war schnelles Geld“, soll Yang laut Reuters bei einem Verhör gesagt haben, „wenn es nicht so schnell aufgeflogen wäre, hätte ich noch ein paar mehr getötet“. Genau das glauben die Behörden in China auch. Bis dato konnte man Yang und seinen zwei Komplizen aber keine weiteren Morde nachweisen.
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