4,5 Prozent mehr werden die Kunden am Ende des Monats zu zahlen haben, wenn zusätzlich zur „normalen“ Preiserhöhung ab 1. Jänner auch die Neuberechnung des Ökostrom-Zuschlags auf die Rechnung kommt. „Sie wird die Senkung des Netztarifs, die von der E-Control verordnet wurde, wieder wettmachen“, so Vertriebschef Hans Zeinhofer, Energie AG.
Er und Linz Strom-Chef Josef Heizinger wollen beim „Krone“-Forum erklären, wie der - aus reinem Energiepreis, Netzkosten und Steuern und Abgaben zusammengesetzte - Strompreis für den Endverbraucher zustande kommt und warum er seit fünf Jahren ständig steigt, obwohl sich von der damals erfolgten Strommarkt-Liberalisierung nicht nur Kunden Erleichterungen versprochen hatten. Auch die Marktexperten der EU hatten prophezeit, dass der Wettbewerb auch die Preise senken würde.
Was man tun kann, um weniger zu zahlen
Was für geschickte Konsumenten ja auch Wirklichkeit wurde, wie Georg Rathwallner vom AK-Konsumentenschutz meint, der dazu rät, den Konkurrenzkampf der Stromanbieter zu nutzen. Beim „Krone“-Forum erklärt er, wie man am einfachsten zu einem günstigeren Strompreis kommt - und was man sonst tun kann, um weniger zu zahlen.
Große Chancen für umweltfreundlicheren Umgang mit Strom
„Energieeffizienz“ ist das Stichwort für Landesrat Rudi Anschober, der im Preiswettbewerb auch große Chancen für einen umweltfreundlicheren Umgang mit Strom sieht: „Die preistreibende Abhängigkeit von Importen kann man nur durch erneuerbare heimische Energieträger und bessere Nutzung vorhandener Ressourcen verringern.“
Nach der Expertenrunde gehört das „Krone“-Forum den Lesern: Stromverantwortliche und Kritiker stellen sich Fragen, Einwänden und Anregungen.
Grafik: Barbara Mungenast
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