Pfefferspray-Attacke

Dutzende Schüler durch Pfefferspray verletzt

Ausland
19.01.2007 16:10
Durch die Pfefferspray-Attacke eines 15-jährigen Schülers haben in Trittau (Schleswig-Holstein) am Freitag 74 Mädchen und Buben Verletzungen erlitten. Fünf von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Wie die Polizei ermittelte, hatte der 15-Jährige das Spray im Treppenhaus des Schulzentrums versprüht.

Innerhalb weniger Minuten hatte es sich so weit in dem Gebäude ausgebreitet, dass der Unterricht abgebrochen werden musste. Die Schüler klagten schließlich über die durch das Spray ausgelösten typischen Leiden wie Augenbrennen, gereizte Schleimhäute und Kopfschmerzen.

Pfefferspray wird von der Polizei zur Abwehr aggressiver Menschen genutzt. Frauen setzen es zur Selbstverteidigung ein. Gegen den Trittauer Schüler werde jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, hieß es.

Tränengas in Bremer Schule versprüht
In einer Bremer Schule hat am 17. Jänner ein 14-Jähriger Tränengas versprüht und 28 Menschen verletzt. Sie klagten über Augenreizungen und Husten. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete ein Feuerwehrsprecher. 360 Schüler mussten das Gebäude verlassen. Der 14-Jährige, der eine Nachbarschule besucht, hatte das Tränengas kurz vor der Pause im Treppenflur versprüht. Er wurde festgenommen und erklärte bei der Vernehmung, das Ganze sei ein Streich aus Langeweile gewesen.

Symbolbild

 

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