Eisiger Winter

Schon 60 Tote durch Kälteeinbruch in den USA

Ausland
18.01.2007 14:28
Der eisige Winter in den Vereinigten Staaten hält weiter große Teile des Landes fest im Griff. Aufgrund von Schnee und Kälte kamen bis Mittwoch mindestens 60 Menschen in neun US-Staaten ums Leben. Die meisten starben bei Autounfällen. Ein schwerer Sturm brachte ganz Texas bis hinunter zur mexikanischen Grenze Schnee und gefrierenden Regen und lähmte das öffentliche Leben.

Mehr als 350 Flüge von den Flughäfen Dallas-Fort Worth, San Antonio und Austin mussten wegen vereister Pisten abgesagt werden. Die Interstate 10, eine wichtige Ost-West-Schnellstraßenverbindung, wurde auf einer Länge von 480 Kilometern gesperrt. Zehntausende Haushalte waren am Mittwoch in Texas ohne Strom, in den gesamten neun betroffenen Staaten waren es sogar mehrere hunderttausend.

In Kalifornien brachte ein Schneesturm in den Bergen nördlich von Los Angeles den Verkehr auf der viel befahrenen Interstate 5 am Mittwoch zum Erliegen. In dem Staat im Südwesten der USA vernichteten mehrere Frostnächte bis zu drei Viertel der Zitrusernte, deren Wert auf eine Milliarde Dollar (770 Millionen Euro) geschätzt wird.

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