„Fehlen im Jänner Schnee und Frost, gibt der März gar wenig Trost“, sagt der Bauernkalender zum 12. Jänner. Was zumindest für die Skifahrer ein kleiner Hoffnungsschimmer ist: Vielleicht kommt die „weiße Pracht“ ja doch noch. Denn derzeit ist es viel zu warm, herrscht Frühling statt eisiger Kälte. So liegt der Jänner bisher mit einem Schnitt von rund 5 Grad plus knapp sechs (!) Grad über dem langjährigen Mittelwert, ist damit der mit Abstand wärmste Jänner der letzten 60 Jahre. „Damit ist er der fünfte Monat in Folge, in dem es viel zu warm ist“, weiß auch Alexander Ohms. Wobei allerdings September bis Dezember „nur“ zwei bis drei Grad über dem Schnitt lagen. Und Ohms ergänzt: „In den nächsten zehn Tagen ist keine gravierende Wetteränderung in Sicht.“
Also: Weg mit Mänteln und Rollkragenpullis, raus die T-Shirts, Shorts und Mini-Röcke. Denn der Jammer-Jänner für Skifahrer hat auch Gutes: Eine Winterdepression kann bei diesem Traumwetter gar nicht erst aufkommen…
Grafik: Barbara Mungenast
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