Do, 13. Dezember 2018

Landesrat verrät:

03.01.2018 17:05

Fusionen sind in rund zehn Gemeinden Thema

Ganz ausschließen will Gemeindereferent Max Hiegelsberger nicht, dass mit 2019 noch mehr Gemeinden fusionieren wollen, als die derzeit bekannten Ahorn, Afiesl, Helfenberg und St. Stefan. Insgesamt würden landesweit aktuell zehn Gemeinden über Zusammenlegungen reden.

Mit 1. Jänner 2018 wurde aus Vorderweißenbach und Schönegg eine Mühlviertler Gemeinde. Ebenso fusioniert haben Peuerbach und Bruck-Waasen im Bezirk Grieskirchen. Das Thema Zusammenlegung ist landesweit allerdings eher eine "heiße Kartoffel", die viele Ortspolitiker gar nicht anfassen wollen.

Immer mehr Gemeinden überlegen Veränderung
Dennoch wagen nun immer mehr Gemeinden einen Schritt der Veränderung, wie ÖVP-Gemeindereferent Max Hiegelsberger bestätigt: "Rund zehn Gemeinden überlegen derzeit in verschiedenen Konstellationen einen Fusion. Offiziell bekannt sind jedoch nur wenige. Etwa, dass Ahorn und Helfenberg ab 1. Jänner 2019 zusammengehen wollen und dass auch deren Nachbargemeinden Afiesl und St. Stefan am Walde gerade ihre Zukunft neu planen. Hiegelsberger will aber nicht ausschließen, dass in einem Jahr noch weitere Fusionen umgesetzt worden sind.

Pläne auch um Windischgarsten sowie Mondsee
Zum Beispiel werden um Windischgarsten Pläne geschmiedet. 2017 haben Gemeindeprüfer etwa St. Pankraz, Klaus  oder Oberschlierbach die Prüfung einer Zusammenlegung mit anderen empfohlen. Auch im Salzkammergut ist die "Heirat" von Mondsee, St. Lorenz, Innerschwand und Tiefgraben nicht vom Tisch.

Fusionen um Schwanenstadt sowie Thalheim hingegen vorerst vom Tisch
Keine Gedanken mehr über eine Fusion macht sich dafür momentan Schwanenstadts Stadtchef Karl Staudinger: "Wir hätten mit den Nachbarn gerne geredet, aber ihre Haltung ist ablehnend. Weiter zu planen macht derzeit keinen Sinn."
Vor einem Jahr ist auch Andreas Stockinger, Bürgermeister von Thalheim, mit einer Idee zur Fusion von Thalheim, Schleißheim und Steinhaus vorgeprescht. Das wird nun nicht aktiv verfolgt, dafür kooperieren die Gemeinden enger.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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