Studenten-Petition

Bei Lehrerausbildung rumorts

Bei der Lehrerausbildung für die Sekundarstufe, die auf zehn Standorte in OÖ und Salzburg - der Bildungscluster Mitte - aufgeteilt ist, rumort es: Die Studenten befürchten, dass sie öfter zu Vorlesungen nach Salzburg fahren müssen, weil die Salzburger Professoren nicht pendeln wollen und haben eine Petition gestartet.

"Wie viele von Ihnen bereits mitbekommen haben, versucht die Uni Salzburg derzeit zusätzliche Lehrveranstaltungen an sich zu ziehen, was für uns Linzer Stundeten den Zwang zum Pendeln erhöhen und den Studienort Linz unattraktiv machen würde. Grund dafür ist scheinbar, dass die Professoren der Uni Salzburg nicht nach Linz pendeln wollen, um hier die Lehrveranstaltungen abzuhalten. Sinn und Zweck des Clusters war es unter anderem, das Lehramtsstudium in Linz zu ermöglichen und den Studenten das nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensive pendeln zu ersparen", so der Text der Petition der Hochschülerschaft der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz.

Hochschülerschaft-Vorsitzender bremst ab
Deren Vorsitzender Stefan Petereder schwächt ab: "Das wurde aufgeblasen. Es gibt Gerüchte, dass alles nach Salzburg verlegt wird. Das stimmt aber nicht, es geht darum, dass bei dem Bildungscluster bestimmte Fachschwerpunkte verlagert werden sollen. Die Linzer Uni hat den Schwerpunkt Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften. Salzburg die Sprachen. Aber natürlich finden wir es sinnvoller, wenn ein Professor nach Linz pendelt, als wenn hundert Studenten nach Salzburg fahren müssen."

Am Mittwoch treffen sich die Rektoren
Am Mittwoch findet eine Sitzung der Steuerungsgruppe statt, an der alle zehn Rektoren teilnehmen werden. Sie wollen dann "ausschnapsen", wie’s mit den Vorlesungen weiter geht.


Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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