Kundenkarten-App

Digitale Lösung gegen den Such-Frust

Es ist die mittlerweile fast unvermeidliche Frage an der Kassa: "Haben Sie eine Kundenkarte?" Dann beginnt man zum Kramen, zum Suchen, um letztlich festzustellen: Ausgerechnet diese eine Karte habe ich nicht mit. Eine App aus Hagenberg macht es möglich, sich den Such-Frust und große Geldbörsen zu sparen.

Ein Smartphone liegt am Tisch, auch die Geldbörse in der Größe einer Bankomatkarte ist da, um zu zeigen, wie praktisch es ist, alle Kundenkarten in einer App und damit am Telefon zu haben, das ständig dabei ist - beim Treffen mit den Bluesource-Mobile-Solutions-Machern Wolfgang Stockner und Roland Sprengseis in Hagenberg erlebt man Digitalisierung zum Angreifen.

Schon 4,68 Millionen Kunden
Weltweit sammeln schon 4,68 Millionen Menschen ihre Kundenkarten in digitaler Form in der Mobile-Pocket-App. Seit acht Jahren bietet die von Stockner und  Sprengseis geführte Firma diese Möglichkeit an. "Die digitale Kundenkarte bietet den Firmen die Kommunikation zum Kunden", betont Stockner. "Der Kunde kann Rabattmarken, Bonuspunkte und ähnliches abrufen", sagt Sprengseis. Der Bezahldienst Blue-Code, ebenfalls von den Mühlviertlern entwickelt, macht die mobile Bezahlung mittels Barcode möglich. Dieser kann auch in die App integriert werden.

Zukunft ohne Plastikkarte
Auch wenn das bargeldlose Bezahlen in Österreich zunimmt, begegnet den Bluesource-Erfindern noch immer einiges an Skepsis. "Man kauft online ein und Amazon weiß mehr über einen als eine österreichische Bank, aber wenn’s ums Bezahlen geht, glaube ich, eine Privatsphäre zu haben", seufzt Sprengseis. Durch die NFC-Technik, dank der das Hinhalten der Bankomatkarte zum Terminal beim Bezahlvorgang genügt, setzte ein Umdenken ein. Stockner: "Zukunft ist, dass man die Plastikkarte nicht mehr braucht."

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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