Hoffnung keimt auf
Äthiopische Armee soll bald aus Somalia abziehen
"Wir werden noch einen kleinen Augenblick in Somalia bleiben, bis Stabilität herrscht", kündigte der Premier an. Das könne in zwei Wochen der Fall sein. Die äthiopische Armee und Verbände der von Äthiopien abhängigen Übergangsregierung Somalias hatten die Hauptstadt Mogadischu eingenommen, die vergangene Woche von den Islamisten des "Rates der Islamischen Gerichte" kampflos geräumt worden war.
Der UNO-Sicherheitsrat in New York hatte sich nicht auf einen Aufruf zum Abzug ausländischer Truppen aus Somalia einigen können. Die von Eritrea und arabischen Ländern unterstützten Islamisten haben einen Guerillakrieg angekündigt.
Die Übergangsregierung erneuerte am Dienstag ihr Angebot einer Amnestie für die islamistischen Kämpfer. "Jedem, der seine Waffen abgibt, wird verziehen", sagte Verteidigungsminister Adan. Die somalische Regierungstruppen und ihre äthiopischen Verbündeten kontrollieren nun alle bisherigen Stellungen der islamistischen Milizen im Zentrum und im Süden. In den Landesteilen Somaliland und Puntland im Norden und Nordosten bestehen separatistische Regierungen.
Eritrea hat unterdessen den USA Kriegstreiberei in Somalia vorgeworfen. "Dies ist ein Krieg zwischen den USA und dem somalischen Volk", sagte Informationsminister Abdu.
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