Fr, 17. August 2018

Öffi-Alternative

21.11.2017 16:56

Seilbahn für Linz ist (k)ein Drahtseilakt

Eine irre Schnapsidee - oder doch eine geniale Alternative? FP-Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein brachte es bereits vor einigen Wochen aufs Tapet. Ein Seilbahn-System soll die Verkehrsprobleme in und um Linz lösen. Nachdem er gestern auch die SP-Fraktion ins Boot holen konnte, wird das Projekt nun konkreter.

London hat eine, Barcelona, Lissabon und Berlin auch - sonst sind sie in Europa aber bisher noch eine Seltenheit. Seilbahnen, die hoch über den Dächern den städtischen Nahverkehr entlasten. In dicht bebauten Metropolen Südamerikas prägen die Gondeln längst das Stadtbild. Und auch in Linz ist eine Seilbahn (k)ein Drahtseilakt mehr!

Stadrat bekommt "Verstärkung"
Denn FP-Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein, der vor Wochen - die "Krone" berichtete - erstmals die Idee für ein Linzer Seilbahn-System als Alternative in Sachen öffentlicher Verkehr geboren hatte, bekommt jetzt "Verstärkung". Nachdem er nämlich gestern kurzerhand Experten der Firma Doppelmayr in den Infrastrukturausschuss einlud und diese Möglichkeiten und Chancen für eine Seilbahn vom Süden der Stadt bis ins Industriegebiet präsentierten, ist nun auch die SP-Fraktion auf Heins Seite: "Wir waren skeptisch, aber die Präsentation hat uns überzeugt", meint SP-Gemeinderat Klaus Strigl. Ein Umstand, der die Idee gleich konkreter macht.

Trasse vom Süden bis in die Industriezeile
"Ich habe intern bereits ein Projekt aufgesetzt. Nun gilt es, zu erheben, was wir benötigen, eine Trasse zu finden und die Grobkosten zu ermitteln", ist der Infrastruktur-Stadtrat voller Tatendrang. 10.000 Menschen pro Stunde könnten transportieren werden. Wenn es nach Hein geht, vom Linzer Süden bis zu einer zentralen Station in der Industriezeile.
Bereits im kommenden Jahr sollen Kosten, Bauzeit und mögliche Modelle feststehen. "Mit diesem Projekt würden wir uns als Vorzeigestadt in Sachen individuelle Verkehrslösung hervortun. Ein Ansporn, dass ich auf die Tube drücke", so Hein.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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