Mo, 16. Juli 2018

Gehaltsabschluss

17.11.2017 17:16

Riesenaufruhr unter den Landesbediensteten

Die Zeichen stehen auf Sturm! Wie berichtet, strebt LH Thomas Stelzer einen "maßvollen Gehaltsabschluss" für Landesbedienstete an. Kolportiert wird ein Plus von einem Prozent. Für die Personalvertretung ist das nicht akzeptabel. Sie will die Übernahme der ausverhandelten 2,33 Prozent für Beamte auf Bundesebene.

"Mit einer Unterschriftenaktion wärmen wir uns für weitere Schritte im Streit um die Übernahme des Gehaltsabschlusses des Bundes auf", ist Peter Csar, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, vor den anstehenden Gesprächen mit LH Thomas Stelzer im Kampfmodus. "Wir warten auf die Einladung. Parallel dazu laufen auch schon formale und organisatorische Vorbereitungen für weitere gewerkschaftliche Maßnahmen", so Csar weiter.

Demo am 5. Dezember
Welche Schritte konkret gemeint sind, will er nicht sagen. Fix ist jedenfalls eine große Demo am 5. Dezember vor dem Landhaus. Laut Csar, der auch als ÖVP-Politiker im Landtag sitzt, ist die Stimmung unter den Landesbediensteten aber kritisch: "In der Verwaltung wurde innerhalb von nur vier Jahren der Personalstand um fast acht Prozent reduziert. Wir krachen in vielen Dienststellen wie eine Kaisersemmel!"

40.000 von Lohnerhöhung betroffen
Von der Lohnerhöhung betroffen sind nicht nur die 10.000 Landesbediensteten, sondern auch jeweils rund 10.000 Beschäftigte in den Landesspitälern, Gemeinden und sozialen Organisationen. Stelzer ist um Beruhigung bemüht: "Wichtig ist eine spürbare Erhöhung für kleinere und mittlere Einkommen. Ich gehe davon aus, dass alle den oberösterreichischen Zukunftsweg mitgehen werden und eine gute Lösung gefunden wird!"

Gespräche ab kommender Woche
In der kommende Woche wird es die ersten Gespräche geben. Stelzer wird als Personalverantwortlicher im Landesdienst Gespräche führen, Landesrätin Christine Haberlander im Spitalsbereich und Landesrat Max Hiegelsberger als Gemeindereferent mit Vertretern der Gemeindebediensteten.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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