Trauerzug mit Fans
James Brown in New Yorks “Apollo” aufgebahrt
Dereits in der Nacht zum Donnerstag eine Schlange von Anhängern des berühmten Soulmusikers („Sex Machine“, „Play That Funky Music White Boy“) gebildet. Die Zeremonie im Apollo-Theater sollte Fans, Kollegen und Freunden von James Brown die Gelegenheit zu geben, ihr Idol noch ein letztes Mal zu sehen. Der Musiker blieb im offenen Sarg sieben Stunden lang auf der Bühne der historischen Konzerthalle aufgebahrt.
James Brown war im Alter von 73 Jahren am Montag in einem Krankenhaus an Herzversagen infolge einer verschleppten Lungenentzündung gestorben. Seine Karriere hatte vor etwa 50 Jahren im Apollo-Theater begonnen. Brown galt als Wegbereiter des HipHop, Funk, Rap und Disco. Er war ein regelmäßiger Gast im Apollo, in dem auch Count Basie, Duke Ellington und Aretha Franklin einst ihr Debüt gegeben hatten.
Brown wird in seinem Geburtsort Augusta im US-Bundesstaat Georgia bestattet. Eine Trauerfeier findet am Freitag im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Eine öffentliche Trauerfeier ist für Samstag in Augusta in dem nach Brown benannten Stadion vorgesehen.







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