USA bleiben hart
Rice: Keine Gespräche mit Iran und Syrien über Irak
Ausland
15.12.2006 09:09
US-Außenministerin Rice hat die Vorschläge der Baker-Kommission zu Gesprächen mit dem Iran und Syrien über den Irak abgelehnt. Die erforderliche Gegenleistung für eine Mithilfe könnte zu hoch sein, sagte Rice der „Washington Post“. Sie werde als Preis für einen Frieden im Irak nicht die Souveränität des Libanon aufgeben oder zulassen, dass der Iran Atomwaffen erhält.
Zudem sollten eigentlich weder der Iran noch Syrien Anreize für eine Mithilfe brauchen. „Wenn sie an einem stabilen Irak interessiert sind, werden sie es ohnehin tun“, sagte Rice. US-Präsident Bush halte an den langfristigen Zielen der USA im Irak fest. Auch die Verbreitung der Demokratie im Nahen Osten bleibe ein Ziel.
Die unabhängige Baker-Kommission hatte in der vergangenen Woche eine Reihe von Vorschlägen zum weiteren Vorgehen im Irak vorgelegt. Dazu gehörten direkte Gespräche mit dem Iran und Syrien. Bush liegen eine Reihe von Empfehlungen vor, wie die Strategie geändert werden soll. Er hat angekündigt, sich dazu im kommenden Jahr zu äußern.
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