Im Ehebett verführt
Lehrerin missbrauchte 13-jährigen Schüler
Das Gericht folgte im Berufungsverfahren dem Antrag der Verteidigung und hob die Verurteilung zu einer zweieinhalb Jahre langen Gefängnisstrafe auf. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und neun Monate Haft gefordert.
Die Hauptschullehrerin aus dem deutschen Ort Schwandorf hatte den 13-Jährigen im April 2004 bei einer privaten Party in ihrem Wohnhaus mit Bier und Whisky gefügig gemacht und ihn anschließend im Ehebett verführt. Nach Bekanntwerden des Vorfalls ein halbes Jahr später musste sie sofort den Schuldienst quittieren.
Lehrerin schwanger
Vor sieben Wochen hat die Frau ein Baby zur Welt gebracht. Weinend flehte sie das Gericht an, das "kleine Glück" ihrer Familie nicht zu zerstören. Den Missbrauch des Jungen begründete sie damit, sie sei damals noch "naiv und dumm" gewesen. Mittlerweile habe sie eine Therapie gemacht und arbeite nun als Seminar-Managerin.
Symbolbild; Foto: Peter Tomschi
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