14.12.2006 14:22 |

Besser anschnallen!

Gurt hätte Lady Dis Leben retten können

Prinzessin Diana könnte möglicherweise noch am Leben sein, wenn sie vor ihrem Verkehrsunfall in Paris den Sicherheitsgurt angelegt hätte. Bei der Vorstellung seines Abschlussberichts sagte am Donnerstag der Leiter der britischen Ermittlungen, John Stevens, in London über Diana und ihren Begleiter Dodi Al Fayed: "Hätten sie ihren Sicherheitsgurt verwendet, wären sie vielleicht nicht tot." Der einzige Überlebende des Unfalls, der Leibwächter Trevor Rees-Jones, war angeschnallt.

Der Tod von Prinzessin Diana im Sommer 1997 in Paris war ein gewöhnlicher Verkehrsunfall. Dies ist nach knapp drei Jahren das Ergebnis der offiziellen britischen Ermittlungen. Ebenso wie zuvor schon die französischen Behörden erteilte auch Lord Stevens allen Verschwörungstheorien eine Absage. "Es gab keine Mordverschwörung. Das war ein tragischer Unfall." Die Spekulationen über einen möglichen Geheimdienst-Komplott gingen trotzdem weiter.

Dem 832-Seiten-Bericht zufolge trägt der französische Fahrer Henri Paul die Hauptschuld an dem Unfall vom 31. August 1997. Der 41-jährige saß mit mehr als 1,7 Promille am Steuer und stand auch unter dem Einfluss von Medikamenten. Außerdem fuhr er zu schnell. Die Limousine prallte dann in einem Straßentunnel in der Nähe des Eiffelturms auf einen Pfeiler, als das prominente Paar auf der Flucht vor Fotografen war.

Al Fayed glaubt weiter an Verschwörung
Paul und Dianas letzter Begleiter Dodi Al Fayed waren auf der Stelle tot. Diana, die geschiedene Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, starb wenig später in einem Pariser Krankenhaus. Ebenso wie Dodi hatte auch sie den Sicherheitsgurt nicht angeschnallt. Ihr Tod löste damals weltweit Trauer aus.


Trotz der Schlussfolgerungen des ehemaligen Scotland-Yard-Chefs erneuerte Dodis Vater, der ägyptische Geschäftsmann Mohammed Al Fayed, seinen Verschwörungstheorien. Der Besitzer des Londoner Kaufhauses "Harrods" warf Lord Stevens vor, ihn "betrogen" zu haben.