Die Wirtschaftsvertretung und speziell ihr Handelsgremium, für die Trauner spricht, liegen damit genau auf der gegenteiligen Linie wie im seinerzeitigen Streit um den 8. Dezember. Dass am heutigen Feiertag eingekauft werden kann, haben sie immer gefordert. „Es war von Anfang an ein Erfolg und ist heute unumstritten“, so Trauner: „Es war aber auch eine besondere Situation wegen Bayern, wo schon früher offen war.“
Ähnliche Konkurrenz könnte es bald mit Tschechien geben, wenn dort grenznahe Einkaufszentren errichtet werden, oder auch mit Nachbar-Bundesländern, die per Verordnung ihre Ladenschlusszeiten variieren können. „Man wird dann schauen müssen, was sinnvoll ist“, hält sich Trauner die Zukunft offen.
Derzeit gilt für die Kammer, was auch Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller bekräftigt: „Keine Sonntagsarbeit, wenn es nicht sein muss.“ Und wenn, dann mit Sozialpartner-Einigung. „Beim 8. Dezember gibt es sie“, betont Trauner.
Foto: Chris Koller
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