Neben Absiedelung:

Neue "rote Zone" für Hochwassergebiet

In der Absiedelungszone im Eferdinger Becken rumort es wieder. Nicht nur, dass bis 15. Dezember die Gemeinden beschließen müssen, ob es für Wegziehwillige eine Förderung gibt. Das Areal wird nun auch nach dem Wasserrecht untersucht, es drohen unabhängig von den Gemeindebeschlüssen Bauverbotszonen.

Dieser Tage bekommen die Gemeinden die Pläne des "Generalprojekts", in dem die Dämme und Absiedelungszonen ausgewiesen werden. Diese müssen dann angenommen oder abgelehnt werden. Beschließt eine Gemeinde eine Absiedelungszone, dann bekommen Absiedelungswillige, wie berichtet, 80 Prozent des Gebäudewertes und der Abrisskosten ersetzt.

Unabhängig von Absiedelung
Unabhängig davon wird dieses Gebiet jetzt nach dem Wasserrecht untersucht und in rote und gelbe Zonen unterteilt. Wo wegen Fließgeschwindigkeiten und Wassertiefe bei einer Überflutung "Gefahr für Leib und Leben" besteht, wird eine rote Zone entstehen. Hier gilt dann Bauverbot, bzw. darf nur unter strengsten Auflagen gebaut werden. Auch wenn die Gemeinden das Absiedelungsgebiet nicht beschlossen haben.

"Bundesgesetz wird vollzogen"
"Hier wird ein Bundesgesetz vollzogen", heißt es aus dem Büro des zuständigen Landesrats Elmar Podgorschek (FP). Das wird mehr als ein Jahr dauern.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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Freitag, 30. Oktober 2020
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