Firma gesprengt
Selbstmordattentäter reißt acht Menschen in den Tod
Aus der Provinzregierung Kandahars hieß es, bei den drei getöteten Ausländern habe es sich um US-Bürger gehandelt. Sechs Afghanen seien getötet und vier weitere verletzt worden.
Weiter hieß es aus der Provinzregierung, unter den getöteten Amerikanern seien die für Kandahar und für die westafghanische Provinz Herat zuständigen Sicherheitschefs der US-Firma gewesen. Auch die getöteten Afghanen hätten für sie gearbeitet. Die Firma mit Sitz in Texas schützt unter anderem Bauvorhaben in Kandahar. In der Nähe der Stadt Kandahar will Deutschland den Bau einer Straße finanzieren.
Das Attentat vom Mittwoch ist der sechste Selbstmordanschlag in Kandahar und Umgebung in den vergangenen drei Wochen. Nach ISAF-Angaben kam es in diesem Jahr bereits zu mehr als 100 Selbstmordanschlägen in Afghanistan, so vielen wie nie zuvor. Dabei starben mehr als 230 Afghanen, 17 ausländische Soldaten und nun auch die drei amerikanischen Mitarbeiter der Sicherheitsfirma.
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