Diplomatische Krise

12000 Kamele und Schafe müssen zurück nach Katar

Ausland
21.06.2017 08:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Krise zwischen dem Golfemirat Katar und seinen Nachbarstaaten hat auch Konsequenzen für Bauern und ihre Herden: Katarische Farmer, die sich mit ihren 7000 Kamelen und 5000 Schafen in Saudi-Arabien befanden, seien über die Grenze zurückgezwungen worden, wo Wasser und Futter für die Tiere bereitgestellt worden sei, berichtete die katarische Zeitung "The Peninsula" am Dienstag.

In Katar gibt es rund 22.000 Kamele, die für Kamel-Rennen gehalten werden. Genutzt werden aber auch die Milch und das Fleisch der Tiere.

Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Anfang des Monats ihre Beziehungen zu Katar gekappt und eine Blockade gegen das Golfemirat verhängt. Begründet wurde das Vorgehen mit Katars Verbindungen zu "Terrororganisationen" wie der Hamas und der Muslimbruderschaft. Besonders Saudi-Arabien ärgert zudem, dass Katar seinen harten Kurs gegen den Iran nicht mitträgt.

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