Stärke 8,1
Schweres Erdbeben vor Nordjapan
Auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido forderten die Behörden über 80.000 Bewohner auf, sich vor den Flutwellen in Sicherheit zu bringen. Auch die Anwohner entlang weiter Gebiete an der japanischen Pazifikküste wurden vor bis zu 50 Zentimeter hohen Wellen gewarnt. Die Warnungen wurden am späten Abend (Ortszeit) herabgestuft. In mehreren Gebieten wurden Wellen zwischen zehn und 40 Zentimetern registriert.
Die US-Behörden gaben auch für Alaska eine Tsunami-Warnung sowie die zweithöchste Tsunami-Warnstufe für Hawaii aus. Auch die Bewohner an der russischen Küste wurden Medienberichten zufolge vor Tsunami gewarnt. Tsunami können sich bei genügend Kraft über 30 Meter hoch auftürmen, wie die Tsunami-Katastrophe 2004 gezeigt hatte.
Das Zentrum des Erdbebens vom Mittwoch habe in etwa 30 Kilometer Tiefe unter dem Meeresboden vor der Küste der zwischen Russland und Japan umstrittenen Kurilen-Inseln gelegen, teilte die japanische Meteorologische Behörde mit. Nach Angaben der Erdbebenzentrums in Denver im US-Bundesstaat Colorado hatte das Erdbeben die Stärke 7,8.
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