"Mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen kamen auch die Bettler wieder in die Stadt. Ich bin am Samstag durch die Stadt gegangen und habe 26 ausländische und einheimische Bettler gezählt", ärgert sich Innsbrucks Mister "Law and Order" GR Rudi Federspiel (FPÖ). Der Stadtregierung wirft er vor, tatenlos zuzuschauen.
Es vergeht kein Tag, an dem Rudi Federspiel kein Mail bzw. keinen Brief erhält, in dem sich besorgte Bürger über die Situation in der Innenstadt beschweren. "Es gibt zwar Polizei-Kontrollen, doch das Gesetz ist zu lax. Die Beamten können die Bettler zwar wegschicken, doch ein halbe Stunde später sind sie wieder da", weiß Federspiel. Ein fertiger Antrag für ein Bettelverbot liege auf dem Tisch der Bürgermeisterin. "Doch anstatt sich für die Bürger der Stadt einzusetzen, schaut die Stadtregierung dem Bettlertreiben einfach nur zu. Frau Oppitz könnte zusammen mit uns und der ÖVP das Verbot locker beschließen", zeigt der FPÖ-Politiker auf.
Er ist gespannt, wie lange sich das die Innsbrucker noch gefallen lassen. "Schade, dass erst in einem Jahr gewählt wird. Ich würde in dieser Stadt nämlich aufräumen und den Bürgern ihr Innsbruck wieder zurückgeben", versichert Federspiel abschließend.
Markus Gassler, Kronen Zeitung
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