Mo, 20. August 2018

Drama in Sölden

01.01.2017 17:53

Hütten-Urlauber stürzte beim Abstieg in den Tod

Es sollte ein fröhlicher Silvesterabend sowie ein unbeschwerter Start in das Jahr 2017 auf einer Hütte in Sölden werden, doch für neun deutsche Freunde endete das Vorhaben am Sonntag mit einer Tragödie: Zwei von ihnen stürzten beim Abstieg rund 100 Meter in die Tiefe - der Mann kam ums Leben, die Frau verletzte sich schwer.

Die neun Freunde beschlossen, einen unvergesslichen Jahreswechsel in Tirol zu verbringen und quartierten sich in der Hütte Hochjoch-Hospiz ein. "Sie verbrachten den Silvesterabend gemeinsam dort. Und am Neujahrstag wollten sie das Quartier verlassen", verdeutlicht Bezirkspolizeikommandant Hubert Juen im "Krone"-Gespräch. Doch sie stiegen nicht gemeinsam ab, sondern teilten sich auf. "Vier von ihnen machten sich bereits am frühen Vormittag auf den Weg in Richtung Rofenhöfe. Jeder einzelne von ihnen war gut ausgerüstet", fügt Juen hinzu.

Eisplatte wurde zum Verhängnis

Während des Abstieges passierte dann das Unglück. "Ein Mann um die 30 Jahre alt und eine Frau rutschten plötzlich auf einer eisigen Stelle aus und stürzten rund 100 Meter in die Tiefe. Die beiden anderen konnten einen Absturz vermeiden", berichtet Juen. Augenzeugen verständigten um kurz nach 11 Uhr die Einsatzkräfte - unter ihnen die Bergrettung, Alpinpolizei sowie der Notarzthubschrauber. "Der Einsatz verlief ohne Probleme, doch leider konnte der Mann nur noch tot geborgen werden", erklärt der Kommandant.

Frau überlebte Sturz mit schweren Verletzungen

Die Frau zog sich hingegen beim Sturz schwere Verletzungen zu und wurde in die Klinik Innsbruck transportiert. Die beiden Freunde, die den dramatischen Absturz mitansehen mussten, erlitten einen Schock.

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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