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Trump schickt Neujahrsgrüße auch “an meine Feinde”

Ausland
01.01.2017 15:19
Porträt von krone.at
Von krone.at

Dass der künftige US-Präsident Donald Trump gerne und beinahe ständig twittert oder twittern lässt, ist allgemein bekannt. Da ist es nur logisch, dass er auch seine Neujahrsgrüße über Twitter verbreitete. Diese richtete er nicht nur an seine Anhänger, sondern dezidiert auch an "meine vielen Feinde (...), die mich bekämpft und so schwer verloren haben, dass sie einfach nicht wissen, was sie tun sollen". Am Rande der Silvesterparty auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida deutete Trump zudem eine Enthüllung in der Hacker-Causa an.

Die wiederholten Angriffe auf Server der Demokratischen Partei während des US-Präsidentschaftswahlkampfs werden von der noch amtierenden Regierung unter Präsident Barack Obama den Russen angelastet. Aus diesem Grund wies Washington 35 russische Diplomaten aus den USA ausDer Kreml hat bisher von einem Gegenschlag abgesehen.

"Kein Computer ist sicher"
Trump vermutet, dass hinter den Hackerangriffen jemand anderes steckt. Er wisse "Dinge, die andere nicht wissen", so der Republikaner. Auf die Frage, um welche Informationen es sich handle, sagte er: "Sie werden es am Dienstag oder Mittwoch erfahren." Einzelheiten nannte er nicht. Besonders wichtige Dinge sollten ohnehin wie früher niedergeschrieben und per Bote überbracht werden, sagte Trump weiter. "Kein Computer ist sicher. Es ist mir egal, was die sagen."

"Cyberkriminalität ist schwer zu beweisen"
Trump erinnerte auch daran, dass die US-Geheimdienste vor dem Irakkrieg die irrige Behauptung aufgestellt hatten, die Regierung in Bagdad verfüge über Massenvernichtungswaffen. Die daraufhin beschlossene Invasion sei ein "Desaster" gewesen. Auch Cyberkriminalität sei sehr schwer zu beweisen.

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