Papst-Rede
Papst will Dialog zwischen den Religionen
"Wir brauchen unbedingt einen authentischen Dialog zwischen Religionen und Kulturen, einen Dialog, der uns helfen kann, alle Spannungen in einem Geist der dauerhaften Einigkeit zu bewältigen", sagte Benedikt XVI. Zugleich drückte er ausdrücklich seinen "Respekt" für die Anhänger des Islam aus. Seit dem beginn seines Pontifikats habe er den Wunsch geäußert, dass die Freundschaftsbrücken mit Gläubigen aller Religionen konsolidiert werden", sagte Benedikt.
Benedikt will Bemühungen Johannes Pauls II. fortsetzen
Der Heilige Vater will die Arbeit seines Vorgängers Johannes Paul II. fortsetzen, der sich stark für den Dialog mit dem Islam engagiert hatte. "Respekt benötigt Gegenseitigkeit, was religiöse Freiheit betrifft", betonte der Papst in diesem Zusammenhang.
Der Vatikan hatte das Treffen als Teil seiner diplomatischen Bemühungen angekündigt, die umstrittenen Äußerungen des Papstes zum Islam klarzustellen. Zahlreiche muslimische Länder hatten die Einladung ausdrücklich begrüßt.
Benedikt inmitten von Muslimen
Unter den in Castel Gandolfo vertretenen Ländern waren die Türkei, die der Papst Ende November besuchen wird, Marokko, das den Vatikan-Botschafter nach den umstrittenen Äußerungen des Papstes einberufen hatte, der Iran, der Irak, Indonesien und Pakistan. Insgesamt nahmen 22 Botschafter aus Ländern mit muslimischer Mehrheit sowie 19 Vertreter der muslimischen Gemeinden in Italien an dem Gespräch teil.
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