Der Software-Entwickler Qin Ye hat in sein Programm mehr als 100 verschiedene Delikte vom einfachen Diebstahl über Mord bis hin zum Stehlen von Staatsgeheimnissen eingegeben. Im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojektes in der Provinz Shadong sind schon mehr als 1000 Menschen mit Hilfe dieser Software verurteilt worden.
Die Richter müssen dabei nur die Details zu einem Fall eingeben und der Computer spuckt dann das angemessene Strafausmaß aus. Im Falle eines Mordes gilt in China die Todesstrafe durch Erschießen.
Laut der Nachrichtenagentur Xinhua habe bisher niemand gegen die Urteile, die der Computer berechnet hat, Berufung eingelegt. Die neue Software soll vor allem dazu dienen, die Urteile zu standardisieren und den Machtmissbrauch korrupter Richter einzudämmen.
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