02.09.2016 15:59 |

Nächstes Problem

Wohin mit 25.000 Kubikmeter Material?

Das große Aufräumen geht in Afritz weiter. Doch dabei stellt sich für alle Beteiligten eine Frage: Wohin mit den gigantischen Mengen an Schlamm, Erde, Felsen, Bruchholz? Man schätzt, dass rund 25.000 Kubikmeter Material verbracht werden müssen. Und dafür ist im engen Gegendtal kaum ein geeigneter Platz zu finden.

Bürgermeister Max Linder hat in den vergangenen Tagen nur wenig Schlaf gefunden. An vorderster Front kämpft er gegen die Folgen der Katastrophe und für seine Gemeindebürger. Nun muss das nächste Problem bewältigt werden. Linder: "Rechnet man die geschätzten 25.000 Kubikmeter um, so ergibt sich eine Fläche von zwei Hektar, die bis zu zwei Meter hoch angeschüttet werden muss."

Weil das Verbringen im See naturgemäß nicht möglich ist, muss eine Deponie gefunden werden. Da könnte sich eine gemeinsame Lösung mit Grund- und Forstbesitzern anbahnen. Linder: "Oben am Waldrand hinter der von der Mure betroffenen Siedlung Kraa und etwas in den Wald hinein würde es möglich sein."

In Afritz ist man auf einen siebentel Teil der Landesregierung verstimmt: "Alle Regierungsmitglieder von Peter Kaiser abwärts haben den Weg zu uns gefunden oder von sich aus Hilfe angeboten - bis auf eines."

Unterdessen wird weiter geschaufelt und gegraben.

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