Sa, 18. August 2018

Eishockey:

24.07.2016 19:24

AK prüft die neuen Abo-Preise

In 53 Tagen starten die Eishockeyklubs KAC und VSV in die neue Saison. Aber schon jetzt kommen viele Fans ins Schwitzen - doch das liegt weniger am Sommer, sondern den höheren Abo-Preisen. Denn die beliebten Forever-Abos wurden bei beiden Klubs abgeschafft. Fans haben die Arbeiterkammer eingeschaltet.

Bereits im April hatte der VSV seine kostengünstigen Abos aus dem Jahr 2001 auf Eis gelegt; im Juni zog der KAC nach. "Forever" ist also doch nicht für immer

Fallweise macht die Erhöhung sogar 71 Prozent aus! Kostete ein Sitzplatz mit dem Forever-Abo bei den Rotjacken im Vorjahr (ohne Playoff) noch 336 Euro, so muss man heuer 576 Euro hinlegen - da alle Abos auch mit einer 13-prozentigen Umsatzsteuer belegt sind.

"Eine moderate Erhöhung ist ja in Ordnung, aber bei so einem Sprung fühlt man sich als Fan verkauft", sagt Walter Drobesch, der seit 1970 fast kein Spiel versäumte.

"Wir haben Verständnis für den Ärger, aber aus wirtschaftlichen Gründen ist es nicht machbar. Als das Abo eingeführt wurde, hat der Liter Diesel auch nur 50 Cent gekostet", meint KAC-Manager Oliver Pilloni. "Man kann auch nichts auf Lebenszeit versprechen."

Einige Fans haben dennoch die AK um rechtliche Prüfung gebeten, da die Klubs die immerwährende Gültigkeit ("Forever") versprochen hatten. "Es gibt einige Anfragen. Wir müssen die Unterlagen prüfen", sagt AK-Sprecher Ferdinand Hafner.

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