Erste Klagen

Millionenstreit um HCB-Folgen

Kärnten
15.07.2016 16:04

Jetzt steht fest: Die erste Millionenklage im HCB-Skandal betrifft vermeintliche Schäden, die das Umweltgift in den Wäldern angerichtet haben soll. Wie auf den Wiesen wurde aber auch in den Forsten auf unterschiedliche Arten gemessen - die Höhe der tatsächlichen Belastung ist daher nur schwer feststellbar.

Die HCB-Belastung in der Natur ist nach dem Umweltskandal schwer zu erfassen. Wie berichtet, hat nach dem Land und dem Klägeranwalt auch der mutmaßliche Verursacher, "w&p"-Zement, Untersuchungen angestellt. Wie bei Wiesen und Äckern gibt es auch in den Forsten unterschiedliche Ergebnisse.

"w&p" spricht von einer "geringen Belastung" von 0,5 bis 12,8 Mikrogramm (gemessen bei der Deponie). Der Klägeranwalt hat hingegen viel höhere Werte vorgelegt (bis 28,6 Mikrogramm).

Brisant sind die Ergebnisse, da sich die erste Klage auf die Waldschäden bezieht. "Die Gutachten sind fertig, noch im Juli wird die Klage eingebracht. In den Wäldern ist ein Millionenschaden entstanden", so Opfer-Anwalt Wolfgang List.

Laut "w&p" gibt es jedoch keine Hinweise auf Waldboden schädigende HCB-Belastungen. Vielmehr seien bei Messungen der Gegenseite Fehler passiert.

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