Fall in Italien

Vegan ernährt: Baby starb fast an Unterernährung

Ausland
11.07.2016 16:44

Das tragische Schicksal eines Kleinkinds schockt derzeit Italien: Vegan lebende Eltern versuchten auch ihr Kind gänzlich ohne tierische Produkte zu ernähren - mit katastrophalen Folgen: Der 14 Monate alte Bub wurde von seinen Großeltern völlig unterernährt ins Mailänder Krankenhaus Fatebenefratelli gebracht. Die Ärzte konnten ihm gerade noch das Leben retten. Das Sorgerecht für das Kind wurde den Eltern entzogen.

Der von italienischen Zeitungen unter dem fiktiven Namen "Andrew" geführte Bub wog bei seiner Einlieferung nur noch fünf Kilogramm - so viel wie normalerweise ein dreimonatiges Baby. Zudem wurde schwerer Eisen- und Kalziummangel festgestellt.

"Müssen über ungewöhnliche Ernährungsmethoden nachdenken"
Behandelnden Ärzten war es ein Rätsel, dass das Kind überhaupt so lange überleben hatte können. Ein angeborener Herzfehler verkomplizierte die Sache zudem. Dennoch konnten die Mediziner dem Baby das Leben retten. "Das Kind hätte von Geburt an mit Eisen und Kalzium versorgt werden müssen", erklärte der behandelnde Mediziner Luca Bernardo das Hauptproblem in diesem Fall. "Das zwingt uns dazu, über ungewöhnliche Ernährungsmethoden nachzudenken."

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