11.07.2016 15:36 |

Notfallhubschrauber

Lavanttaler macht Mi-8 zu fliegendem OP!

Geht’s um Spezialaufträge in der Luftfahrt-Industrie, dann spielt das kleine Lavanttaler Unternehmen Fuchs Aircraft Interior GmbH ganz vorne mit. Kürzlich baute der 54-jährige Reinhard Fuchs mit seinem Team einen russischen Mi-8-Hubschrauber in ein fliegendes Lazarett um, das die UNO weltweit einsetzen will.

Egal, ob bei Seuchen, Katastrophen oder in Kriegen - die UNO plant, künftig eine Flotte von Spezialhelikoptern bei humanitären Einsätzen einzusetzen. Eine russische Mi-8 von Ukrainian Helicopters - die seit zehn Jahren für die UNO fliegen - hat Reinhard Fuchs, der vor acht Jahren mit seiner Frau aus Hamburg nach St. Andrä übersiedelt ist, dafür umgebaut. Der Prototyp kann diese Woche bei der Farnborough international Airshow in England bestaunt werden.

Direkt auf dem Flugplatz in St. Marein rüsteten Fuchs und sein Team den legendären Mehrzweckhubschrauber um, der seit 1964 produziert wird und sich seither in Kriegseinsätzen ebenso wie beim Heliskiing oder der Waldbrandbekämpfung bewährt hat. Der 26 Jahre alte Helikopter wurde dabei mit modernster Video- und Wärmebildtechnik ausgerüstet, ebenso sind Helme mit Nachtsichttechnik für die Piloten und Crew dabei.

Der Hubschrauber verfügt neben einem Bergesystem auch über einen mobilen Operationssaal und kann mit wenigen Handgriffen in einen Transporter umfunktioniert werden. "Die Maschine kommt bald wieder zurück ins Lavanttal, weil wir noch ein paar Sachen erledigen müssen", so Fuchs , der 32 Jahre in der Entwicklung bei Airbus gearbeitet hat und 2018 eine Airbus A319 in ein privates Luxus-Reiseflugzug umbauen soll.

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