„Ich bin gegen 1.15 Uhr früh zu meinem Boot gegangen und hab´ etwas planschen gehört. Das ist eigentlich nichts Ungewöhnliches, weil ja im Yachthafen oft die Fische jagen. Aber ich bin stehen geblieben, hatte das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Dann hab´ ich mir meine Taschenlampe aus dem Auto geholt und damit herumgeleuchtet. Im Wasser ist ein Körper getrieben“, berichtet der 33-jährige Alexander Edtmaier, Elektro-Meister aus Mayrhof und Mitglied des Motor Yacht-Clubs Grieskirchen-Schlögen: „Er war etwa 25 Meter weg, trieb am Bauch im Fluss. Ich hab´ gerufen und hab´ das Gefühl gehabt, dass er den Arm bewegt und sich am Steg festhält. Ich bin die dreißig Meter rund um den Steg zu ihm hingelaufen. Aber als ich dort war, war er nicht mehr zu sehen. Er war leider Gottes nicht mehr zu retten.“
Leiche gegen 2.15 Uhr geborgen
Alexander Edtmaier schlug sofort Alarm: Die Leiche war aber unter den Steg getrieben worden, steckte dort fest. Sie wurde erst gegen 2.15 Uhr von Feuerwehrleuten entdeckt und mit Stangen geborgen.
Bei dem Toten handelt es sich um den 46-jährigen Ralf Anton Mollik aus Deggendorf (D). Er war mit 16 anderen Mitgliedern des Deggendorfer Bootsklubs unterwegs gewesen. Mollik war nach Angaben von Zeugen bis etwa 1 Uhr früh bei einer Feier dabei gewesen. Laut den Ermittlungen der Polizei liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor.
Foto: Chris Koller
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