Mo, 16. Juli 2018

Europaweite Aktion

30.06.2016 16:55

Polizei gingen in 36 Stunden 39 Schlepper ins Netz

Erfolgreicher Rundumschlag im Kampf gegen skrupellose Schlepperbanden: Im Zuge der von Wien aus gelenkten Europol-Operation "Sirocco" wurden in nur 36 Stunden in halb Europa 39 Schleuser dingfest gemacht und nicht weniger als 580 Illegale aufgegriffen. Allein in Österreich klickten für acht Verdächtige die Handschellen.

Pro Stunde ein Schlepper - die gezielte Operation gegen Menschenhändler war ein voller Erfolg. Neben den 39 gefassten Schleusern griffen die Hand in Hand arbeitenden Ermittler und Grenzschützer aus zehn Ländern zudem nicht weniger als 580 geschleppte Illegale auf. Und das alles innerhalb von nur 36 Stunden! Koordiniert wurde die von Europol initiierte "Operation Sirocco" von Österreich aus.

In der gemeinsamen Einsatzzentrale in Wien saßen während der Operation rund ein Dutzend Fahnder aus verschiedensten Ländern zusammen - sie analysierten eingehende Echtzeit-Infos, leiteten diese gezielt weiter und leiteten so in der Folge die Zugriffe auf den Straßen in halb Europa ein.

Drogen, gefälschte Papiere und Diebesgut sichergestellt
Anti-Menschenhandels-Experte Gerald Tatzgern vom Bundeskriminalamt zieht Bilanz: "20 der insgesamt 39 Festnahmen kamen während der Operation allein durch die Arbeit des Expertenteams im 'Joint Operational Office' zustande!" Acht der Festnahmen gingen direkt auf rot-weiß-rotem Boden über die Bühne - im Zuge von 170 Fahrzeugkontrollen. Die restlichen Verhaftungen gab es in Ungarn, Deutschland, der Slowakei und in Mazedonien. Ganz nebenbei stellten die Fahnder während der 36-stündigen Operation zudem noch Hunderte Gramm Drogen, ein gestohlenes Auto, gefälschte Dokumente und Berge an Diebesgut sicher.

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