Seit zwölf Jahren wird auf politischer Ebene für mehr Sicherheit dieser Unterführung gekämpft. Hier haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Straftaten - Raubüberfälle, Sexattentate, Vergewaltigungen, Diebstähle, Drogenvergehen und Gewaltdelikte - ereignet. Trotz der Vielzahl an Vorfällen dauerte es mehr als ein Jahrzehnt, um Maßnahmen im Kampf gegen Straftäter zu setzen. „Es ist traurig, dass man sie braucht. Aber die Videoüberwachung ist eine große Hilfe für die Exekutive“, so ein Polizist.
Derzeit werden Anrainer von der Polizei mit Flugzetteln über „Big Brother“ informiert. „So schreibt es das Gesetz vor“, weiß Polizeijurist Alexander Niederwimmer. Auf den Info-Zetteln stehen die genauen Positionen der vier Kameras. Sie werden die Bilder von der Unterführung ins Polizeikommando in der Gruberstraße übermitteln, wo sie von Beamten auf Monitoren überwacht werden - wie die Bilder von vier Kameras in der Linzer Altstadt.
„Durch die Realisierung dieser Videoüberwachung werden die Effizienz und Effektivität der polizeilichen Tätigkeit gesteigert und das Sicherheitsgefühl verstärkt“, so Dr. Bettina Kreuzhuber von der Polizei.
Foto: Horst Einöder
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