Diese "blaue" Fahrt eines Villachers hätte böse enden können: Mit knapp zwei Promille Alkohol im Blut, hatte sich der 36-Jährige ans Steuer seines Autos gesetzt - auf dem Beifahrersitz sein neunjähriger Sohn. In Wernberg verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte ins Rüsthaus der Feuerwehr.
Ein verletztes Kind, ein demoliertes Auto und eine beschädigte Säule im Feuerwehrhaus - das ist die traurige Bilanz der verantwortungslosen Alkofahrt. Stark betrunken pilotierte der Villacher Samstagabend seinen Wagen durch Wernberg. Dann passierte es: Der Lenker prallte gegen das Rüsthaus der Feuerwehr und hätte damit einen Teil der Decke beinahe zum Einsturz gebracht.
"Eine Säule der Garage ist eingedrückt worden. Ein Statiker muss alles prüfen", erklärt Feuerwehrkommandant Gerhard Haas. Nach der Kollision stellte der Alkolenker sein Auto ab und ließ sich und seinen verletzten Sohn von einer Passantin ins LKH Villach fahren.
Die Polizei verständigte er nicht. Nachdem Passanten den Unfallwagen entdeckt hatten, wurden polizeiliche Ermittlungen aufgenommen und der Lenker ausgeforscht. Der Alkotest ergab eine Alkoholisierung von knapp zwei Promille. Der Mann wurde angezeigt.
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