Unternehmensberater:

Firmen tun zu wenig gegen Gefahren wie Cybercrime

Wirtschaft
13.04.2016 09:35

Die Chefs von Großkonzernen sehen Reputationsschäden und Cyberkriminalität als größte Risiken, gefolgt von Problemen in der Versorgungskette, überbordenden Regularien und Naturkatastrophen. Das ergab eine Deloitte-Befragung von 317 Vorständen von Konzernen mit 500 Millionen bis 20 Milliarden Dollar Umsatz. Dem Beratungskonzern Deloitte zufolge sind Unternehmen schlecht auf Krisen vorbereitet.

Die Firmenchefs kennen zwar die Schwachpunkte sehr gut, investieren aber auch wenig in vorbeugende Maßnahmen, die beispielsweise Cyberangriffe verhindern sollen. Nur die Hälfte der Unternehmen hat konkrete Maßnahmen zur frühzeitigen Gefahrenerkennung gesetzt, Krisensimulationen oder -trainings gibt es lediglich in 32 Prozent der Firmen.

Imagepolitur dauert lang
Dabei müssten die Manager eigentlich aus der Vergangenheit wissen, dass die Erholung von einer Krise lange dauert. 70 Prozent der langgedienten befragten Vorstände sagten zum Beispiel, dass es mehr als ein Jahr gebraucht habe, bis das angekratzte Image wieder poliert war.

Die interne Kommunikation über Krisenmanagement ist "mangelhaft und zu wenig systematisiert", so Alexander Ruzicka von Deloitte Österreich am Mittwoch. Auch in österreichischen Firmen mangle es an konkreten Krisenpräventionsmaßnahmen.

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