Hilflos ausgeliefert
Mehr als 250.000 Kinder als Soldaten ausgebeutet
Dieser Missstand könne nur beendet werden, wenn die Staatengemeinschaft "langfristige Entwicklungsprojekte zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung dieser Kinder" unterstütze.
Verbessert habe sich die Lage für Kinder in letzter Zeit in Liberia, Sierra Leone, Burundi und im Kongo, berichtete Coomaraswamy.
UN fordert konsequente Bestrafung
In einer Resolution setzte sich der UN-Sicherheitsrat für ein schärferes Vorgehen gegen die Ausbeutung von Kindern als Soldaten ein. Das Gremium verabschiedete am Montag eine Resolution, in der die internationale Gemeinschaft zu mehr Anstrengungen bei der Ahndung von Verstößen gegen das Rekrutierungsverbot von Kindern aufgefordert wird.
Mehr Geld für Betreuung ehemaliger Kindersoldaten nötig
Außerdem unterstrich der von Frankreich eingebrachte Entwurf die "Bedeutung von nachhaltigen Investionen insbesondere in Gesundheit und Ausbildung, um Kinder erfolgreich in die Gesellschaft wiedereinzugliedern und ihre erneute Rekrutierung zu verhindern". Dafür müssten Geberländer mehr Mittel bereitstellen, heißt es in dem Text.
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