Blutrausch
Kampfhund zerfleischt 92-jährige Frau
Der Hundebesitzer, der 39 Jahre alte Enkel der Frau, ist derrzeit im Urlaub und hatte den Hund in die Obhut eines gleichaltrigen Nachbarn gegeben. Der Mann habe den Hund frei auf dem Grundstück laufen lassen, während er sich in seinem angrenzenden Garten aufgehalten habe, teilte die Polizei mit. Dabei sei es zu der tödlichen Attacke gekommen. Ob der Hund bereits in der Vergangenheit auffällig war, blieb noch unklar. Die ebenfalls in dem Haus lebende Enkelin habe angekündigt, dass der American Staffordshire Terrier eingeschläfert werden solle.
Die Staatsanwaltschaft wies darauf hin, dass sich der Vorfall auf einem Privatgrundstück ereignet habe, für das gesetzliche Vorgaben zur Hundehaltung nicht greifen würden. "Die Frage ist aber, ob die allgemeine Sorgfaltspflicht verletzt wurde", sagte ein Sprecher der Anklagebehörde. In Sachsen-Anhalt gibt es zur Zeit keine landesweite Regelung für Zucht, Handel und Haltung von gefährlichen Hunden.
Weitere schwere Attacke
Auch im niedersächsischen Einbeck ist am Sonntag eine Frau von einem frei laufenden Kampfhund angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei vom Montag war die 53-Jährige mit ihrem kleineren Hund spazieren gegangen und hatte ihn vorsorglich auf den Arm genommen. Der Staffordshire-Terrier sprang sie an, so dass sie hinfiel, und verbiss sich in ihren Hund. Bei dem Versuch, die Tiere zu trennen, erlitt die Frau eine große Bisswunde. Der Besitzer des Kampfhundes konnte noch nicht ermittelt werden.
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.